
Die meisten Unternehmen, die mich kontaktieren, stecken in der klassischen Falle. Sie produzieren mehr Content als je zuvor. Jeden Tag ein neuer Beitrag mit perfekter Grammatik und die SEO-Keywords sind fein säuberlich in die Zwischenüberschriften eingewebt.
Was soll das schon schief gehen? Die Antwort: Alles! Denn trotz der Fülle an Content kommen einfach keine Anfragen rein.
Das ist die Rechnung dafür, dass du die Erstellung deines Contents an Madame Bequemlichkeit delegiert hast. Die ist nämlich absolute Expertin darin, technisch einwandfreie Teste zu erstellen. Das Problem ist nur: Sie pflanzt ihnen kein Herz ein. Deshalb hörst du hier beim Lesen auch kein „Babumm, Babumm“.
Viele Unternehmen nutzen heute ChatGPT, Claude oder Gemini wie eine digitale Fabrik. Verständlich, denn wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit, in der die Maxime „Zeit ist Geld“ gilt. Das Problem dabei ist jedoch, dass du nicht nur die Erstellung des Contents delegierst, sondern auch das Denken.
Wenn du die Maschine für dich denken lässt, erhältst du als Ergebnis eine Lawine an Texten, die niemanden angreifen oder provozieren und schon gar nicht dazu bewegen, mit dir in Kontakt zu treten oder gar etwas von dir zu kaufen.
Das hat den einfachen Grund, dass du es hier mit einer Wahrscheinlichkeits-Maschine zu tun hast. Die KI-Modelle sind darauf trainiert, dir als Ergebnis den Durchschnitt dessen zu liefern, was bereits im Netz existiert. Das ist kein Soulfood, sondern schmeckt wie das Essen aus der Werkskantine.
Das Problem dabei ist, dass diese Texte auf den ersten Blick alle sehr gut aussehen. Doch sie unterscheiden sich einfach nicht von den anderen Inhalten. Dadurch wirst du im Netz unweigerlich unsichtbar. Denn wer nicht stört, der verkauft auch nicht.
Wenn ich Unternehmen dabei unterstütze, ihren Content zu optimieren, fange ich nicht bei der Karosserie an, sondern direkt beim Motor. Ich nehme den ganzen generischen Müll, filtere den Bullshit radikal raus und injiziere dann das, wozu derzeit noch kein Algorithmus fähig ist:
Hör auf, deinen Content als „Maßnahme“ zu sehen. Als wäre er ein Abhaken von To-do-Listen, um den Algorithmus zu füttern. Der Markt ist übersättigt mit „sicherem“ Content.
Die Wahrheit ist: Niemanden interessiert deine schick aufbereitete Website, wenn dort nur Inhalte stehen, die ich mir in drei Sekunden überall anders im Netz selbst zusammenkratzen kann. Der Markt ist übersättigt mit sicherem, glattgebügeltem Content, der zwar fehlerlos geschrieben ist, aber auch niemanden interessiert.
Wenn du deinen Content weiterhin an die KI delegierst, hisst du die weiße Fahne. Du lässt ChatGPT & Co. die Schlacht um die Aufmerksamkeit gewinnen und zahlst dafür mit deinem eigenen Abgang in die Bedeutungslosigkeit.
Der Dank für deine Bequemlichkeit? Texte, die dir am Ende des Monats nicht einmal das Geld für dein Netflix-Abo einbringen, weil sie schlicht nicht verkaufen. Ehrlich: Das ist keine Strategie. Das ist eine digitale Kapitulationserklärung.
Ich habe keine Lust mehr auf den sterilen Content-Einheitsbrei, der das Internet jeden Tag ein Stück langweiliger macht. Ich bringe die Storys und die rohen Emotionen zurück, die die KI niemals imitieren kann, einfach weil sie nicht spüren kann, wie leben funktioniert.
Ich habe dir dein Pferd bereits gesattelt. Die Frage ist nicht, ob du guten Content brauchst. Die Frage ist, ob du bereit bist, die Kapitulation zu beenden.
Reite mit mir los. Wir besiegen das Bullshit-Bingo in deinem Content und machen aus deinen Texten endlich wieder ein Verkaufsinstrument.
